Partnerschule für Verbraucherbildung

Auch in diesem Schuljahr bewirbt sich die Grundschule Rodachtal erneut um die Auszeichnung „Partnerschule für Verbraucherbildung“. Aufgegriffen und zum Teil sehr erfolgreich umgesetzt wurde das Thema „Mobilität -es geht auch ohne Elterntaxis“. Erfreulicherweise nehmen mittlerweile knapp 80% der Kinder an der Aktion teil, das heißt, sie kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule, laufen das letzte Stück von der Apotheke oder der REWE aus oder laufen zum Bus. Deshalb gibt es spürbar nur noch sehr wenige Elterntaxis, die auf den Schulparkplatz fahren.

Beim zweiten Thema beschäftigten wir uns mit der Problematik von Verpackungen. Sind sie zum Schutz da, dienen sie der Werbung oder sind sie einfach nur Müll? In diesem Zusammenhang entschieden wir uns dafür, künftig für das gesunde Pausenfrühstück möglichst plastikfrei einzukaufen. Sehr rasch merkten die Kinder, dass das gar nicht so einfach und zum Teil sogar wesentlich teurer ist. Mit großem Eifer wurde beim gemeinsamen Einkauf erfolgreich nach Produkten ohne Plastikverpackung gesucht.

Die Kinder der ersten Klasse untersuchten anhand der Geschichte über die Werbehexe, wie Werbung das Konsumverhalten von Kindern bei Lebensmitteln beeinflussen kann. Sie brachten zahlreiche Produkte mit in den Unterricht, auf denen bekannte Figuren aus Film und Fernsehen kleine Kinder zum Essen von Wurst, Käse, Pudding, Jogurt oder Süßigkeiten, in schädlichem Plastik verpackt, verführen sollen.

Unmittelbar vor den Osterferien trafen sich alle Lehrkräfte und Schüler zu einer kleinen Abschlussveranstaltung, für die verschiedene Klassen einzelne Beiträge vorbereitet hatten.

     

Die Klasse 3a begann mit dem Umweltrap Müll, Müll, Müll – Es reicht, es reicht!“ und wies anhand selbstgemalter Bilder zudem daraufhin, dass Abfall die Meere verseucht und die Fische gefährdet. Die Klasse 1 zeigte anhand eines Blechdosengedichts, dass dieser Abfall aber auch musikalisch genutzt werden kann. Im Rap „Die Müllmänner“ der Klasse 3b ging es um die richtige Mülltrennung. Dass man Müll auch sinnvoll zur Dekoration verwenden kann bewiesen die Zweit- und Viertklässler, die aus bemalten Eierkartons Blumen hergestellt oder aufgeschnittene Plastikflaschen bepflanzt hatten. Mit dem ebenfalls von der 2. Klasse vorgetragenen Interview mit einer Restmülltonne machten die Kinder den Mitschülern klar, dass es in erster Linie wichtig ist, schon beim Einkauf unnötigen Müll zu vermeiden bzw. darauf zu achten, ob er wiederverwendet oder recycelt werden kann.

                             

     

Rektorin Annegret Hümmrich bedankte sich beim Kollegium und den Schülern für die vielen guten Beiträge. „Lasst euch von der Werbehexe nicht beeinflussen und kauft auch daheim möglichst plastikfrei eure Lebensmittel ein“, forderte sie die Schüler auf. „Wichtig ist nicht nur die sorgfältige und richtige Mülltrennung in der Schule und daheim, sondern vor allem auch, dass kein Müll gedankenlos in der freien Natur weggeworfen wird“, so die Schulleiterin. In diesem Zusammenhang bedankte sie sich auch beim Team der Mittagsbetreuung, das gemeinsam mit den Kindern an verschiedenen Nachmittagen in der Schulumgebung Müll eingesammelt hatte.

 

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