Direkt nach den Osterferien besuchte die  4. Klasse der Grundschule Rodachtal mit ihrer Klassenlehrerin Karin Hader das Rathaus.

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts erhielten die Kinder vor den Ferien einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Marktgemeinde Marktrodach sowie einen Einblick über die Aufgabengebiete einer Gemeinde. Die Schüler lernten, wie und durch wen Entscheidungen gefällt werden und welche Ämter innerhalb der Gemeindeverwaltung wofür zuständig sind. Auf kindgemäße Weise wurden Zusammenhänge erkannt sowie erste Erfahrungen mit grundlegenden demokratischen Prinzipien gewonnen.

Beim Rathausbesuch wurden die im Unterricht gewonnenen Erkenntnisse noch einmal aufgefrischt. Die Angestellten der Gemeindeverwaltung erläuterten ihre Aufgabengebiete, während die Schüler aufmerksam zuhörten und die Gelegenheit hatten, Fragen zu stellen. Der Rathaus-Chef, Bürgermeister Gräbner, beantwortete während des Rundgangs und abschließend im Sitzungssaal ausführlich und geduldig die von den Kindern vorbereiteten Fragen, wofür sich die Klassensprecher am Ende herzlichst bedankten. Einige Kinder der 4. Klasse überreichten dem Bürgermeister eine auf CD gebrannte Power-Point-Präsentation über verschiedene Bereiche in der Marktgemeinde, die sie zuvor in der Computer AG bei Frau Hümmrich erstellt hatten.

Auch Norbert Gräbner bedankte sich mit einem Korb leckerer Süßigkeiten für das Interesse von Seiten der Schüler und für den Besuch.

 

          

Am letzten Schultag vor den Osterferien beschäftigten sich die Schüler der Grundschule Rodachtal klassen- und jahrgangsstufenübergreifend mit Gedichten. Hierbei ging es nicht nur um das Lesen, sondern in erster Linie um einen kreativen Umgang mit den Texten. So wurden manche Gedichte szenisch und mit Kostümen oder anderen Requisiten dargestellt, andere wiederum mit Orff-Instrumenten begleitet. Passend zum Gedicht malten oder bastelten auch einige Gruppen etwas. In der letzten Unterrichtsstunde trafen sich alle in der Pausenhalle und führten einander ihre Ergebnisse vor. Jede kleine Aufführung wurde zu Recht mit viel Applaus bedacht.

 

   

 

 

  

 

 

   

 

 

   

 

 

 

Mit einer abermals großzügigen Spende des Ehepaars Maria und Reinhard Ultsch wurde ein langersehnter Traum nun Wirklichkeit, nämlich die Einweihung einer schuleigenen Experimentierwerkstatt. Zur feierlichen Eröffnung konnte Rektorin Annegret Hümmrich außer dem Sponsorenehepaar auch die neue Schulamtsdirektorin Frau Gisela Rohde,  Herrn Bürgermeister Norbert Gräbner. die Elternbeiratsvorsitzende Lisa Franke, Hausmeister Clemens Kaufmann, die Vorschulkinder und ihre Erzieherinnen sowie Frau Löffler von der Presse begrüßen. Über ein halbes Jahr hatte es gedauert, bis alle wichtigen Materialien für den neuen Raum genauestens überlegt, bestellt und eingeordnet waren. In den Schränken befinden sich wichtige Utensilien wie Schutzbrillen, feuerfeste Unterlagen, Zangen, Lupen, Thermometer, Siebe, verschiedene Gefäße und vieles mehr. In den Schubladen der fahrbare Schränke sind alle notwendigen Kleinteile aufbewahrt.

Vor den Augen der Ehrengästen wurden Vorschulkinder ders Oberrodacher Kindergartens sowie Zweitklässler der schuleigenen AG "Spannende Experimente" von Frau Hader dann in das Thema des Tages "Wie kann das  Playmobilmännchen den Fluss überqueren?" eingeführt. Anschließend musssten sie in verschiedenen Versuchen herausfinden, welche Materialien schwimmmen oder sinken und dann selber ein schwimmfähiges Boot erstellen.

                   

 

Erstmals ohne Hilfe von Eltern oder Großeltern bereiteten die Erst- und Viertklässler gemeinsam das gesunde Pausenfrühstück für die ganze Schule zu. In fünf Arbeitsgruppen eingeteilt unterstützten die älteren Schüler tatkräftig die jüngeren Kinder. Es wurden unter anderem erstmals Waffeln gebacken und mit Honig oder Marmelade bestrichen, zum nun zweiten Mal deftige Blätterteigrollen hergestellt oder lustige Brotgesichter aus Wurst, Käse und kleingeschnittenem Gemüse gemacht. Natürlich gab es auch wieder die beliebten Fingerfood-Platten. Zusammen mit den Lehrkräften Karin Hader und Karin Adamek, den beiden Praktikantinnen Lena Zapf und Victoria Schnappauf, dem BUFDi Marius Menzel sowie Louis Hader war binnen einer Stunde das leckere Buffet fertig gestellt und in der Pausenhalle aufgebaut.

Wie immer stürzten sich alle Schüler beim Pausengong auf das reichhaltige Angebot und genossen in der verlängerten Pause die vielen Köstlichkeiten, von denen bei Pausenende kaum noch etwas übrig war.

    

 

      

 


 

 

 

 

Zum Abschluss des mehrwöchigen Projekts „Nicht mit mir“ zeigten die Schüler der dritten und vierten Klassen in der Rodachtalhalle ihren Eltern, wie man sich in brenzligen Situationen verhält. So demonstrierten sie die richtige Körpersprache, den sicheren Stand und vor allem ihre starke Stimme. Sie ist die stärkste Waffe eines Kindes, mit der es einem Angreifer zeigt: Ich bin kein Opfer. Wichtig in solchen Situationen ist es aber auch, einen Angreifer  mit „Sie“ anzusprechen. Nur so kann man möglichen Helfern in der Nähe eindeutig klar machen: Ich kenne diese Person nicht.

Wie man möglichst verletzungsfrei fällt, durften auch die Eltern üben. Sie erfuhren dabei, dass man den Kopf schützen und sich eng zusammenrollen muss. Dass die Schüler gelernt haben, sich rasch und wirkungsvoll mit einem gezielten, schmerzhaften Kniff in den Oberschenkel aus einem Schwitzkasten zu befreien, konnten Väter und Mütter am eigenen Leib erleben. Den staunenden Eltern zeigten alle Kinder dann, dass sie mit der richtigen Technik ein Holzbrett mit der Hand zertrümmern konnten, eine Technik, die nur in Notwehrsituationen eingesetzt werden darf. Auch das hatten die Schüler im theoretischen Teil des Kursrs gelernt.

Stellvertretende Schulleiterin Karin Hader bedankte sich herzlich bei den beiden Trainern Heike Bittner und Alfred Busse. Ihr besonderer Dank für die finanzielle Unterstützung  bei der Umsetzung des Projekts galt den örtlichen Geldinstituten, der Raiffeisenbank und der Sparkasse.

 

 

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